Eine Stellungnahme des Vorstandes der NVS Naturärzte Vereinigung der Schweiz
«Das ist die, an der man stirbt», sagt ein Kindergärtler auf die Frage, was er von der Schweinegrippe wisse. Angesichts der von Behörden und Institutionen ausgelösten und medial aufgeheizten Hysterie kann man das Bild verstehen, das sich bei diesem Kind gebildet hat. Wenn aber ein gestandener Arzt eine ganze Familie faktisch unter Hausarrest stellt, weil ihm am Telefon (!) gemeldet wird, dass eines von drei Kindern etwas Fieber habe, so muss sich jeder mündige BürgerIn fragen, wem und wozu eine derartige Panikmache dient.
Gemäss offi ziellen Quellen ist klar, dass es sich bei der sogenannten Schweinegrippe in den meisten Fällen um eine harmlose, unkompliziert verlaufende Erkrankung handelt, die man noch vor wenigen Jahren mit ein paar Tagen Bettruhe und etwas Kräutertee auskuriert hätte. (Die Rate der Komplikationen und der Sterblichkeit liegen weit unter der der üblichen Grippen.) Auch die explosionsartige Ausbreitung, vor der so intensiv gewarnt wird, ist bisher nicht eingetreten.
Zu dem von den Behörden massiv beworbenen Tamifl u sagt Prof. Bernd Mühlbauer, Institut für Pharmakologie Bremen: «Es ist überhaupt nicht belegt, ob Tamifl u überhaupt in irgendeiner Form der Grippe jemals einen Todesfall verhindert hat. Wir wissen nicht mal aus der Vogelgrippe, wo es relativ breitfl ächig eingesetzt wurde, ob es überhaupt eine Wirksamkeit hatte.» Und der Vorsitzende der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft, Prof. Wolf-Dieter Ludwig bestätigt, es gebe «keine kontrollierten Studien, die belegen, dass Tamifl u oder andere Neuraminidase-Hemmer die Sterblichkeit verringern.» Er weist zudem daraufhin, dass die Symptome einer Grippeerkrankung durch Tamifl u nur um ein bis zwei Tage verkürzt werden.
Zudem gibt es Warnungen vor schweren Nebenwirkungen und sehr rasch zunehmenden Tamifl u-Resistenzen der wichtigsten Virenstämme. Dass Tamifl u von Behörden und Institutionen trotzdem mit sich völlig widersprechenden Anweisungen und im Giesskannenprinzip verteilt wird, ist unter diesen Umständen äusserst problematisch.
Vom wohl demnächst als marktfähig erklärten Impfstoff ist jetzt schon bekannt, dass er die Bewilligungsverfahren im Schnelltempo durchläuft und es keine ausreichenden Studien über Anwendung und Dosierung, Neben- und Langzeitwirkungen oder die Wirkungen bei Risikogruppen gibt. Dafür wird er in einem weltweiten Feldversuch an Millionen und Abermillionen von Menschen getestet, die sich unter dem Eindruck der allgemeinen Panik oder direkter Erpressung durch Arbeitgeber und Schulbehörden «freiwillig» impfen lassen. (Bekannt ist auch, dass Grippe-Impfungen nur etwa bei der Hälfte der Geimpften zu einem wirksamen Schutz führen, dass sie aber zu schwersten Erkrankungen inklusive Multiple Sklerose führen können.)
Als Heilpraktiker und Therapeutinnen halten wir fest:
- Jährlich sterben Millionen von Menschen an Hunger, Durst und an Krankheiten, die mit wenig Aufwand heilbar oder einschränkbar wären. Da ihre Leiden aber keinen Produktionsausfall bringen und ihre Heilung keinen Börsenkursanstieg auslöst, werden sie vergessen.
- Das immer bessere Zusammenspiel von Industrie, Behörden und Medien zur Auslösung von Massenhysterie und zur Vorbereitung von Zwangsmassnahmen führt zu einer zunehmenden, gewohnheitsmässigen Entmündigung der Bürgerinnen und Bürger und zu zunehmender Verantwortungslosigkeit der eigenen Gesundheit gegenüber.
- Zur Vorbeugung gegen Grippe dienen eine ausgewogene Ernährung und ein ausgewogener Wechsel von Ruhe und Aktivität, sowie eine sinnvolle Hygiene (u. a. Händewaschen). Zur Behandlung empfehlen sich die bewährten Hausmittel wie Bettruhe, Kräutertee, Essigsocken und andere Wickel. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von natürlichen Mitteln und Methoden, die (wo nötig!) fi ebersenkend und entzündungshemmend wirken oder das Immunsystem stärken und die Erholung fördern.
Für den Vorstand der NVS
Christian U. Vogel Präsident NVS
Verwendete Quellen: Impfwirkungen:
http://www.schweinegrippe-h1n1.seuchen-info.de/informationen-zu-schweinegrippe-h1n1-virus/impfung.html
Tamifl u-Zitate:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4641794/ajyku6/index.html
und
http://www.impfkritik.de/pressespiegel/2009063001.htm